René Monsch


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bin laufend am experimentieren


Interview mit René:

– Du hast erst nach deiner Pensionierung mit Entwickeln von Kunstwerken begonnen, warum?
Die Familie mit zwei Kindern, 40 Jahre Informatik, sowie Sport um gesund zu bleiben, haben meine verfügbare Zeit ausgefüllt. Aber mein über 100-jähriges Winterthurer-Haus hat mir verholfen, meine vererbten handwerklichen Gene, wie auch mein Bedürfnis nach künstlerischem Gestalten einzusetzen. Dank Freude an Architektur, Design und Zeichnen, konnte ich viele Umbauprojekte in Haus und Garten planen und umsetzen. Mit meiner Pensionierung wurde es dann möglich, zwei Jahre in der Kunstschule Winterthur zu lernen, um die verkümmerten künstlerischen Talente erneut zu wecken. Dadurch entwickelte sich die Kunst zu meiner grossen Passion.

– Was bedeutet dir diese neue Passion?
Die fantasievolle Umsetzung, ohne Grenzen und Vorschriften, hat einen grossen meditativen Einfluss auf mich und meine Arbeiten. Dieser erzeugt innere Ruhe, Gelassenheit und eine neue und differenzierte Sicht auf viele Dinge dieser Welt. Das Kunstschaffen befreit mich und lässt der Fantasie, sowie dem inneren Empfinden für Gedanken, Formen und Farben alle Möglichkeiten offen. Im Gegensatz zum Berufsalltag sind Kosten, Budget, Zeit, Termine, Pendenzen usw. ausgeblendet. Die Fokussierung ist nur auf das momentan zu erschaffende Werk ausgerichtet und das Zeitempfinden ist nicht existent. Das Gestalten und Schaffen ist für mich eine besondere Kraftquelle.

– Bei deinen verschiedenen Werken konnte ich keinen eindeutigen Stil erkennen, warum?
Jedes Bild oder jede Skulptur ist für mich eine neue Innovation und Herausforderung. Es bedeutet eine Weiterentwicklung der Erfahrungen des Vorangegangenen. In einem fixierten Stil erkenne ich für mich persönlich auch Stillstand, oder eine abgeschwächte Weiterentwicklung. Ich bin laufend am experimentieren, die Vielfalt meiner Werke soll mein Markenzeichen sein.

Kontakt:  rene.monsch@hardart.ch

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